Wie geht es nach den Fällungen 2017/18 weiter?

Im Winter 2017 / 18 wurden die Bäume plangemäß und umfassend für so genannte Sichtachsen gefällt. Unsere Argumente und die veränderte Lage nach dem Herbststurm „Xavier“ haben zu keinerlei Abstrichen an der Planausführung geführt.

15.05.2018 Sichtachse von der Juliusturmbrücke aus

15.05.2018 Sichtachse von der Juliusturmbrücke aus – viele Bäume wurden gefällt, der Juliusturm – Wahrzeichen von Spandau? – ist trotzdem weiterhin nicht zu sehen wegen der schönen und großen Kastanien im Innenhof der Zitadelle

 

15.05.2018 Sichtachse von Zitadellenwehr beim Freilichttheater nach außen zum Zitadellenweg;

15.05.2018 Sichtachse von Zitadellenwehr beim Freilichttheater nach außen zum Zitadellenweg; 10 Bäume wurden gefällt für Bau eines Balkons (!?); freigelegt ist Blick auf tristes Industriegelände

 

15.05.2018 Sichtachse von Zitadellenvorplatz nach außen zur Straße Am Juliusturm

15.05.2018 Sichtachse von Zitadellenvorplatz nach außen zur Straße Am Juliusturm; viele Bäume wurden gefällt; ohne dass bis heute die Gestaltung des Vorplatzes klar ist; in die Sichtachse wurden kürzlich unsinnigerweise zwei die Sicht behindernde große Tafeln gestellt.

 

 

 

Für die Folgejahren 2018 bis 2020 waren u. a. vorgesehen:

  • Müll- und Grünabfälle – umfangreich im und am Gelände der Wasserfreunde e.V. – beseitigen
  • Rückbau aufgelassener Vereinsflächen
  • Park zwischen Brücke und Freilichttheater neu gestalten
  • Vorplatz neu gestalten
  • Wegebau (mit Asphalt und Stahlband)
  • Bau von Balkonen
  • Gestaltung der Erdwälle (Lünetten)

Diese Maßnahmen stellen erhebliche Eingriffe in die Natur dar und entwerten das Umfeld der Zitadelle bezüglich Naturschutz und Naturgenuss für Erholungssuchende z. T. massiv.

Der Bezirk hat für die Planungen des 2. und 3. Jahrs umfassende Bürgerbeteiligung zugesagt, zuletzt  per E-Mail die Leiterin des Rechtsamtes am 25.04.2018:

„…Im Zusammenhang mit der Bauplanungsunterlage wird es breit angelegte Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger geben.

Die konkrete Form ist noch nicht endgültig festgelegt. Zurzeit ist an eine Mischung aus Informationen und Mitwirkung über das Internet sowie im Rahmen besonderer Veranstaltungen, z.B. Planungsworkshops, gedacht.

Über die Ergebnisse wird das Bezirksamt in der BVV und den jeweiligen Ausschüssen kontinuierlich berichten…“

Die Fa. Stattbau wurde vom Bezirk mit der Durchführung dieses Beteiligungsprozesses beauftragt. Auftakt ist ein „Zitadellen-Spaziergang“ am 24.11.2018. weiter ist die Gründung eines Parkrates beabsichtigt. Dieser soll „…zur Klärung von konsensfähigen Interessen und Erwartungen an die Entwicklung der Zitadelle als Kunst,- Kultur und Erholungsstandort sowie Landschaftschutzgebiet eingerichtet werden und den Entwicklungsprozess positiv begleiten…“.

 

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